Stadt meldet: Feinstaub-Grenzwert in Landshut überschritten – Bürger sollen clever heizen

Stadt meldet: Feinstaub-Grenzwert in Landshut überschritten – Bürger sollen clever heizen

Seit Donnerstag werden an der Messstation Podewilsstraße des „Lufthygienischen Überwachungssystems Bayern (LÜB)“ Feinstaubkonzentrationen erfasst, die den EU-weit gültigen Grenzwert für das Tagesmittel von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter überschreiten. Dies teilt die Stadt mit. Aufgrund der derzeitigen kalten, austauscharmen Wetterlage sei in Landshut und Umgebung sowie in weiten Teilen Süddeutschlands auch in den nächsten Tage mit erhöhten Feinstaubwerten zu rechnen, heißt es weiter.

Die Aufzeichnungen der Feinstaubwerte in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass neben der mittlerweile traditionellen Grenzwertüberschreitung zum Jahreswechsel aufgrund des Silvester-Feuerwerks regelmäßig im Winterzeitraum weitere Überschreitungen des Feinstaubgrenzwerts erfolgen. Im Winter summieren sich bei kalten Temperaturen oftmals mehrere Faktoren, wie beispielsweise ein verstärkter Betrieb von Heizungsanlagen und Zusatzheizungen, insbesondere auch Holzheizungen, sowie weniger Rad- und mehr Pkw-Verkehr. Dies trägt insgesamt zu einem erhöhten Feinstaubanteil in der Luft bei. Kommt, wie in den letzten Tagen, eine austauscharme Wetterlage hinzu, verbleibt die „dicke Luft“ in Landshut. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Landshuter einen Beitrag zur Begrenzung der Feinstaubbelastung leisten können.

Die Stadt rät daher, wenn möglich auf den Betrieb von Fahrzeugen mit roter oder gelber Umweltplakette zu verzichten sowie den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen oder zu Fuß zu gehen. Weiterhin sollte beim Betrieb von Holzöfen auf möglichst gute Verbrennungsbedingungen (nur trockenes Brennholz, dosierte Beschickung, ausreichende Luftzufuhr) geachtet werden. Zudem sollte vom Betrieb von Zusatzheizungen wie offenen Kaminen abgesehen werden. Aktuelle und historische Feinstaubwerte sowie ergänzende Infos können unter www.landshut.de/feinstaub (siehe Bild) abgerufen werden.   (Screenshot: www.landshut.de)





Kategorien: Aktuell, Nachrichten

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