Sympathie für Dieter Wielands Vorschlag: SPD-Fraktion will Fritz Koenigs Domizil am Ganslberg als Künstlerhaus erhalten

Sympathie für Dieter Wielands Vorschlag: SPD-Fraktion will Fritz Koenigs Domizil am Ganslberg als Künstlerhaus erhalten

In ihrer jüngsten Fraktionssitzung haben die SPD-Stadträte insbesondere zwei Themen diskutiert. Einerseits ging es um die strittige Situation zwischen der Landshuter Feuerwehr und der ILS. Dabei handle es sich um zwei für die Stadt Landshut wichtige Institutionen, die auch beide auf städtischem Gebiet verbleiben sollten. Es werde sehr bedauert, dass es bisher nicht möglich gewesen sei, eine für beide Seiten vernünftige Lösung in der Öffentlichkeit zu diskutieren.

Die SPD-Fraktion sieht hier OB Alexander Putz “frühzeitig in der Verpflichtung, zwischen der Feuerwehr und der ILS zu vermitteln und hier Vorschläge zu erbringen, mit denen beide Seiten für die Zukunft gut leben könnten”. Ein öffentlicher Disput dürfe bei solch wichtigen Institutionen gar nicht erst aufkommen. Auch müsse berücksichtigt werden, dass bei einer Umsetzung der Vergrößerung nachhaltig und weitsichtig gedacht werde. Es sollte unbedingt vermieden werden, dass nach fünf Jahren wieder diskutiert werden müsse und erneut Finanzmittel eingesetzt werden müssten.

Weiterhin kam eine Diskussion zu Fritz Koenigs Erbe auf, bei dem jetzt auch die Stadt tätig werden müsse. Das Vermächtnis und die Erinnerung an einen solch großen Künstler, der seine Hauptschaffenszeit in Landshut verbracht habe, müsse unbedingt aufrechterhalten werden. Der Vorschlag von Dieter Wieland, das Haus Koenigs am Ganslberg für Nachwuchskünstler zu öffnen und auch dort Seminare und Besichtigungen durchzuführen, stößt bei den Sozialdemokraten auf große Zustimmung. Dafür solle sich die Stadt einsetzen. Ein solches Projekt, so die SPD-Fraktion, würde Landshut sicherlich bundesweit auch als „Künstlerstadt“ bekannt machen.





Kategorien: Aktuell, Politik

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