Syrischer Friedenschor kommt nach Landshut: Konzert in der Christuskirche mit arabischen und deutschen Liedern

Syrischer Friedenschor kommt nach Landshut: Konzert in der Christuskirche mit arabischen und deutschen Liedern

Am Samstag, 1. April, findet um 19 Uhr in der Landshuter Christuskirche ein Konzert des syrischen Friedenschores aus München statt. Der syrische Friedenschor wurde  von Ahmad Abbas gegründet und besteht aus einer Gruppe junger in München lebender Syrer. Einige der jungen Syrer sangen im Chor “Zuflucht” (Leitung: Cornelia Lanz) bei Mozart-Opernproduktionen, im Bayerischen Landtag und beim Bürgerfest des Bundespräsidenten Joachim Gauck. Die ZDF-Sendung “Die Anstalt” gewann für den Auftritt des Chors “Zuflucht” den Grimme-Preis und den Amnesty-Menschenrechtspreis 2015.

Ihre Erfahrungen und Freude am Singen und Theaterspielen, die sie mit den deutschen Künstlern, vor allem mit Cornelia Lanz, machen konnten, möchten sie jetzt mit Unterstützung von Zuflucht Kultur e. V. und des Deutsch-Syrischen Vereins e. V. zum Ausdruck bringen. Ihre Vision, so Initiator Ahmad Abbas, ist, für Frieden in ihrem Land zu singen. Sie präsentieren arabische und deutsche Lieder. Es ist den jungen Syrern ein großes Anliegen, durch Musik ihre Erfahrungsberichte auf die Bühne zu bringen und den in Deutschland Lebenden zu vermitteln, was sie berührt, beschäftigt und bewegt. In der Musik haben sie eine Ausdrucksform und Kraft gefunden. Im Anschluss an den Auftritt möchten sie gerne bei Tee und syrischen Finger-Food das Gespräch mit dem Publikum finden und Fragen zu Flucht, Krieg und Heimat beantworten oder Friedensgedanken austauschen.

Das Konzert ist eine Kooperation der Evangelisch-lutherischen Christuskirchengemeinde, Haus International, IG Metall und Kommunale Jugendarbeit im Landkreis Landshut im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit des Friedenschores wird gebeten. Mehr Infos gibt es im Haus International unter Telefon 31947480.              





 

Kategorien: Aktuell, Kultur

Kommentar hinzufügen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Bitte geben Sie Ihren Namen sowie Ihre E-Mail-Adresse an. Weitere Pflichtfelder sind markiert.*