Telekom will 14 Telefonstellen in Landshut abbauen – Stadtverwaltung ist 8mal dagegen und 6mal dafür – Bausenat vertagt Entscheidung

Telekom will 14 Telefonstellen in Landshut abbauen – Stadtverwaltung ist 8mal dagegen und 6mal dafür – Bausenat vertagt Entscheidung

Die Telekom will auch in Landshut die Zahl ihrer öffentlichen Telefonzellen bzw. -stellen reduzieren. Ob und in welchem Umfang es dazu kommt, bleibt nach der gestrigen Sitzung des Bausenats noch offen. SPD-Stadtrat Gerd Steinberger beantragte nach kurzer Diskussion erfolgreich eine 2. Lesung für das Thema und will bis dahin die Senioren- und Behindertenvertretungen der Stadt einbinden.

Dass sich die Telekom aus wirtschaftlichen Gründen veranlasst sieht, ihr Netz an Telefonzellen auszudünnen, ist nichts Neues. Das Unternehmen ist diesbezüglich zwar zu einer Grundversorgung verpflichtet. An Standorten, wo der monatliche Umsatz geringer als 50 Euro ist, kann das Unternehmen gleichwohl die Kommune um Zustimmung zum Abbau des öffentlichen Fernsprechers bitten.

Vor diesem Hintergrund hat die Telekom eine Liste mit 14 Standorten vorgelegt, die sie in Landshut abbauen will. Dort, wo die Stadt diesem Wunsch nicht entspricht, soll ein Umbau zu “Basistelefonen” erfolgen (die für die Telekom günstiger sind).





Ginge es nach der Stadtverwaltung, sollten 8 der 14 avisierten Standorte erhalten bleiben – die anderen 6 könne man zur Disposition stellen, im einzelnen: Klötzlmüllerstraße 1 (Bild), Regierungsplatz 544, Innere Münchner Straße 32, Rupprechtstraße 25, Stethaimerstraße 27, Niedermayerstraße 29. Abzuwarten bleibt nun, wie sich der Bausenat entscheidet; in der Vergangenheit fuhr er gegenüber der Telekom eine restriktive Linie.

 

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