Thema Hochwasser: Schnur und Radlmeier wollen, dass die Stadt ihre Bürger aktiv über den Wegfall der Sonderhilfe informiert

Die CSU-Stadtratsfraktion will, dass die Stadt den Wegfall der Sonderhilfe bei Hochwasserschäden mit einer Informations-Kampagne begleitet. Einen entsprechenden Antrag haben Fraktionschef Rudolf Schnur und MdL Helmut Radlmeier formuliert. Hintergrund: Ab 1. Juli 2019 will der Freistaat Bayern keine finanziellen Unterstützungen in Form von Soforthilfen mehr gewähren, wenn die eingetretenen Schäden versicherbar waren. Finanzminister Markus Söder wird mit der Aussage zitiert, es sei nicht Aufgabe des Staates, als eine Art „Ersatzversicherer“ zu fungieren, zumal ein Versicherungsschutz gegen Elementargefahren in über 99 Prozent der Fälle zu tragbaren Prämien möglich sei. Für die meisten Hausbesitzer koste der Versicherungsschutz unter 100 Euro im Jahr. Die Landshuter CSU will mit ihrem Antrag sicherstellen, dass die Bürger rechtzeitig und umfassend über die vom Staat geforderte Eigenvorsorge (Elementarversicherung) informiert werden, z.B. durch Rundschreiben, in der Umweltfibel und bei Bürgerversammlungen.

Kategorien: Aktuell, Politik

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