“Deutliche Differenzen”: Grünen-Duo Elke Rümmelein und Erhard Grundl führt politischen Dialog am Flughafen München

“Deutliche Differenzen”: Grünen-Duo Elke Rümmelein und Erhard Grundl führt politischen Dialog am Flughafen München

Auf Einladung des Bevollmächtigten der Flughafen-Geschäftsführung “für nationale Politische Angelegenheiten”, Roland Beck, haben der Spitzenkandidat der niederbayerischen Grünen für die Bundestagswahl, Erhard Grundl, und die Landshuter Kreisvorsitzende Elke Rümmelein den Airport München besucht.

Bei dem laut Pressemitteilung “diskussionsfreudigen dreistündigen Termin” wurden zahlreiche Aspekte des Flughafenbetriebs besprochen. In der Mitteilung heißt es weiter: “Beck legte seinen Schwerpunkt auf das, nach seinen Worten, ‘dynamische Wachstum bei den Passagierzahlen und den Flugbewegungen’ sowie auf die Bemühungen des Unternehmens, am Flughafen München stetig ökologische Verbesserungen voranzutreiben.

Erhard Grundl betonte, dass es auch bei deutlichen Differenzen – wie etwa beim Thema ‘Dritte Startbahn’ – wichtig sei, den Dialog zu suchen: ‘Der Flughafen München ist mit knapp 35.000 Arbeitsplätzen nicht nur einer der größten Arbeitgeber in der Region, sondern auch für viele Betriebe in Niederbayern ein wichtiger Umsatzfaktor. Trotzdem steht der Airport gerade im Hinblick auf den CO2-Ausstoß für uns Grüne natürlich immer im kritischen Fokus.” Elke Rümmelein ergänzte: ‘Wir Grüne setzen, was den innerdeutschen Verkehr angeht, ganz klar auf den Ausbau und den Vorrang des Schienennetzes. Was die dritte Startbahn angeht, stehen wir hinter dem Münchner Bürgerentscheid von 2012.’





In der Diskussion präsentierte Roland Beck Zahlen, die die positive Struktur der Arbeitsplätze am Flughafen darlegten. Demnach wächst der Anteil der sozialversicherungspflichtigen Jobs stetig und beträgt mittlerweile 86 Prozent der Arbeitsplätze. Überraschen konnte er die Grünen-Politiker mit dem Umsatzanteil, der durch Geschäfte abseits des Flugverkehrs erzielt wird. Dieser betrug 2016 stolze 48 Prozent.
Die für 2018 geplante Fertigstellung der Neufahrner Kurve als direkte Zuganbindung des Flughafens an die Region um Landshut wurde von allen Gesprächsteilnehmern als positiv angesehen. Abschließend stand das Thema Sicherheit im Mittelpunkt der Diskussion. Zur Veranschaulichung der Vorkehrungen durften Grundl und Rümmelein einen Blick in die Katakomben des Flughafens werfen.”

Kategorien: Aktuell, Politik

Kommentare

  1. Harald Dietl
    Harald Dietl 14 Juni, 2017, 20:24

    Wie recht doch Wittgenstein mit seiner Aussage hat: „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten auch die Grenzen meiner Welt.“ Wittgenstein koppelt Sprache und Denken, Ausdrücke der Sprache sind Ausdrücke der Gedanken.

    Wie verstümmelt muss die Welt und das Denken des anonymen Schreibers sein, mit seinem begrenzten Sprachschatz, wenn es um eine bestimmte Partei geht: dümmliche Bigotterien, grünfaschistisch, Gängelunsversuche, Stadtmeskalero, grünpopulistische Propagandaaussagen, bigotte Lügen …

    Übrigens: Ohne Flughäfen gäbe es auch keine Flugzeuge – aber ich will ihr Denken nicht überfordern.

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    • Flugzeuge wurden nicht erfunden ....
      Flugzeuge wurden nicht erfunden .... 15 Juni, 2017, 11:09

      weil es Flughäfen gibt, sondern weil sich Menschen über größere Entfernungen bewegen wollten als ihre Füsse sie tragen.

      Wenn die Grenzen deiner Welt ein Fußmarsch sind: Viel Spaß in deiner Welt. Und wenn du schon über’s Denken schreiben willst, wäre das ohne Beleidigungen und Diffamierungen deutlich glaubwürdiger. Aber manchen Menschen müssen ihre Aggressionen und ihren Frust über Fußmarschwelt halt in sprachlicher Gewalt ausleben. Ich billige das zwar nicht, nehme es aber als unabänderlich hin.

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  2. Grüne auf Bundestagswahl ...
    Grüne auf Bundestagswahl ... 12 Juni, 2017, 06:51

    … sind immer gut für ein paar dümmliche Bigotterien.

    Der dümmliche Teil ist der, , dass “der Airport gerade im Hinblick auf den CO2-Ausstoß für uns Grüne natürlich immer im kritischen Fokus” steht. Ja klar. Zum einen produziert aber ein Flughafen kein CO2, sondern die darauf bewegten und vor allem die sich darauf hin- und wegbewegenden Flugzeuge. Aber geschenkt, liegt wohl nur an der optimierungsbedürftigen Sprachbeherrschung der beiden Grünen, diese erklärt aber zuverlässig, warum hier wieder einmal zu kurz und grünfaschistisch gedacht wird (“Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt”): Wenn die Menschen, die eine Flugreise unternehmen, diese von München aus nicht unternehmen können, wird ein anderer Flughafen genutzt und nicht die Eisenbahn. Sollte sogar ein grüner Bundestagskandidat – bei allem Verständnis, dass er auf eine steuergeldfinanzierte Versorgungsposition ohne Leistungsbeurteilung möchte – schon gedanklich herleiten können. Statt dessen wieder einer dieser üblich grünen Verbots- und Gängelungsversuche.

    Der bigotte Teil war der, dass sogar der ehemalige Vorsitzende des Umweltbundesamts und enger Freund des Stadtmeskaleros Trittin (ja genau: der mit der “klammheimlichen Freunde”) Flasbarth im Hinblick auf die Grünen seinerzeit zu besten gegeben hat, dass “schon viel gewonnen wäre, wenn diejenigen, die ökologisch denken, auch konsequent ökologisch handeln würden”. Bekanntermaßen nutzen gerade die Grünwähler die Verkehrsmittel Flugzeug überdurchschnittlich oft – Studien hierzu, die genau das belegen, gibt es nicht nur eine.

    Insofern: Wieder einmal eine dieser grünpopulistischen Propagandaaussagen, die sich bei näherer Betrachtung als das erweisen, was grüner Propulismus immer ist: Bigotte Lügen. Aber das ist ja von Anfang an das Fundament der Grünen gewesen.

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