Vogelgrippe: Schutzmaßnahmen gelten weiter

Bereits seit Mitte November gilt im Landkreis Landshut aufgrund der Vogelgrippe des Typs H5N8 eine Allgemeinverfügung, die u.a. eine Stallpflicht für Geflügel vorsieht. Ergänzend dazu sind seit Anfang Dezember auch Geflügelausstellungen und Märkte mit lebenden Vögeln untersagt, um eine Ausbreitung der Tierkrankheit möglichst zu verhindern. Denn auch wenn im Landkreis Landshut bisher nur bei zwei verendeten Schwänen das H5N8-Virus nachgewiesen wurde, schätzt das Friedrich-Löffler-Institut in einer aktuellen Risikoanalyse die Möglichkeit der weiteren Ausbreitung immer noch als sehr hoch ein. Besonders Nutzgeflügelbestände und Hobbyhaltungen müssen daher weiterhin mit geeigneten Maßnahmen geschützt werden.

Das Vogelgrippevirus ist in mittlerweile 26 europäischen Staaten und allen deutschen Bundesländern sowohl bei Wildvögeln als auch bei Nutzgeflügel aufgetaucht. In Deutschland werden fast täglich Infektionen gemeldet. Der Sperrbezirk im benachbarten Landkreis Straubing-Bogen wurde mittlerweile aufgehoben, gilt aber weiter als Beobachtungsgebiet. Um eine Ansteckung in Nutzgeflügelbeständen und Hobbyhaltungen im Landkreis Landshut auch weiterhin erfolgreich zu verhindern, gelten die bekannten Schutzmaßnahmen auf unbestimmte Zeit unverändert fort.

Nach wie vor sind überwiegend Wasservögel und Vogelarten, die sich auch von Aas ernähren, wie beispielsweise Bussarde, Seeadler und Möwen, besonders gefährdet. Der Vogelgrippe-Erreger kann sowohl durch direkten als auch indirekten Kontakt der Tiere untereinander übertragen werden. Das Veterinäramt am Landratsamt Landshut steht für Rückfragen unter Telefon 408-4000 zu den üblichen Bürozeiten zur Verfügung.





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