Volle Hütte, aber keine Chance: EVL verliert Spiel 2 gegen Bietigheim vor 6.109 Fans mit 0:6 – jetzt wird’s ganz schwer im Halbfinale

Volle Hütte, aber keine Chance: EVL verliert Spiel 2 gegen Bietigheim vor 6.109 Fans mit 0:6 – jetzt wird’s ganz schwer im Halbfinale

Schwarzer Samstag für den EVL in den Playoffs der DEL 2: Vor 6.109 Zuschauern im Stadion am Gutenbergweg verlor der Eislaufverein Spiel 2 des Halbfinals gegen die Bietigheim Steelers mit 0:6. Damit führt der Vorrunden-Erste in der Best-of-seven-Serie mit 2:0 und hat vor Spiel 3 am Ostermontag, 17 Uhr, in Bietigheim viele Trümpfe in der Hand. Neben dem nackten Ergebnis gibt auch die Art und Weise, wie der EVL sein Heimspiel verlor, erst mal keinen Grund zum Optimismus., über weite Strecken zeigte der Favorit einen Klassenunterschied zum Vorrunden-Sechsten aus Niederbayern auf.

Von Beginn an waren die Steelers eindeutig die Herren im fremden Haus. Schon nach 96 Sekunden traf Robin Just während der Bietigheimer Anfangsoffensive zum 0:1. Als in der 10. Minute Gästekapitän Adam Borzecki für einen Check gegen Kopf und Nacken von Max Forster 5 Minuten plus Spieldauer-Disziplinarstrafe bekam, hätte der EVL in dieses Match hineinfinden können. Aber in der fünfminütigen Überzahl gab es nur eine halbe Chance für das Krinner-Team und ansonsten viel offensive Verwirrung. Ganz anders das Bietigheimer Powerplay: Mit zwei Überzahltoren durch Jason Pinizzotto (17./Foto) und David Wrigley (19.) stellten die Gäste noch im 1. Drittel die Weichen auf Auswärtssieg.

Auch im 2. Abschnitt bekam Landshut keinerlei Zugriff auf Gegner und Spiel. Fast zwangsläufig erhöhten die Steelers durch einen Doppelpack von Justin Kelly (26./30.) auf 0:5. Schon nach der Hälfte der Spielzeit war die Sache also entschieden. Das Bemühen – um mehr Ordnung in der Defensive und endlich mehr Torgefahr in der Offensive – war dem EVL zwar anzumerken, es blieb jedoch alles Stückwerk. Bietigheim war hochüberlegen.





Nach 31 Sekunden der Schlussperiode war es abermals Kelly, der – abermals mit aufreizender Leichtigkeit – auf den 0:6-Endstand stellte. Daraufhin schalteten die Landshuter Fans in den Galgenhumor-Modus um und stimmten ein Lied von grenzenloser Zuversicht an: „Und am Sonntag schmeißen wir euch raus…!“

Kategorien: Aktuell, Sport

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