Von Anschmachten bis Wutgewitter, von Flirten bis Kampfschweigen: Der Liebesdialog hat viele Facetten – “Sag nix” von Fitzgerald Kusz im kleinen Theater

Von Anschmachten bis Wutgewitter, von Flirten bis Kampfschweigen: Der Liebesdialog hat viele Facetten – “Sag nix” von Fitzgerald Kusz im kleinen Theater

“Sag nix. Liebesdialoge” von Fitzgerald Kusz gibt es am Freitag, 24. März, um 20 Uhr im kleinen Theater zu erleben. Das Publikum dürfe sich auf “sehr kurzweilige Einblicke in die Sonnen- und Schattenseiten einer Partnerschaft” freuen, heißt es in der Ankündigung.

Am Anfang war das Wort – das gilt auch in Liebesdingen. Von Anschmachten bis Wutgewitter, von Flirten bis Kampfschweigen: Paare spielen auf der Klaviatur verschiedenster Dialogformen. Man spricht viel, aber ist damit auch etwas gesagt? Fitzgerald Kusz’ kluge Einsichtnahme in die Phänomene der ehelichen Nichtkommunikation mit dem programmatischen Titel „Sag nix“ ist ein Konstrukt aus 30 Kurz- und Kürzest-Szenen. Mini-Dialoge, in denen die vielfältigen Formen des aneinander Vorbeiredens gezeigt werden.

Zwiegespräche, die einerseits das tägliche Partner-Ping-Pong spiegeln, das jeder kennt. Andererseits haben die „Liebesdialoge“ ihre ganz eigene Poesie. Angelegt sind sie von dem in Nürnberg geborenen Autor als eine Art Sprech-Oper, bestehend aus „Duetten“, „Rezitativen“ und „Arien“, musikalisch kommentiert von der Cellistin Cornelie Bergius. Heike Ternes und Georg Lorenz spielen unter der Regie von Andreas Wiedermann verbale Szenen einer Ehe: von A bis Z. Von drastisch bis subtil. Von irritierend wirklichkeitsnah bis heimtückisch komisch. „Sag nix. Liebesdialoge“ ist eine Kooperation mit dem Turmtheater Regensburg.





(Nächste Aufführung: Samstag, 8. April, 20 Uhr)

Kategorien: Aktuell, Kultur

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