Willi Forster pflanzt den 8. von 100 Bäumen im Nikolaviertel – und mahnt die Verantwortlichen: “Aufpassen, dass nicht das letzte Grundstück zugebaut wird!”

Der Initiator des “100-Bäume-Programms”, Willi Forster, der Sprecher der Arbeitsgruppe 1 der “Sozialen Stadt Nikola”, spendet 500 Euro für einen Baum. Am kommenden Mittwoch, 10. Mai, wird der 8. Baum dieses Programms ganz in der Nähe des ersten Baums, der letztes Jahr von der Bäckerei Wackerl gespendet wurde, gepflanzt.

An der Kreuzung Äußere Regensburgerstraße/ Podewils-/ Schlachthofstraße wird nahe der Bäckerei Wackerl ein weiterer Spitzahorn gepflanzt. Willi Forster spendet den Baum, da er anlässlich seines runden Geburtstags auf Geschenke verzichtet und um eine Spende für das 100- Bäume-Programm gebeten hat. Wie schon bei den vorherigen Pflanzungen von Bäumen im Nikolaviertel im Rahmen des Programmes ist es Forster sehr wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Verbesserung des Wohnumfeldes der wichtigste Grundsatz des Bundesprogramms “Soziale Stadt” ist. Dadurch soll die Lebensqualität in der Stadt verbessert werden. Dazu gehören Bäume, die als Filter von Feinstaub und Abgasen, aber auch als Sauerstoffproduzenten eine elementare Bedeutung in der Stadt haben. Bäume können das Mikroklima in Stadtvierteln erheblich verbessern, wie z.B. im Sommer ausgleichend gegen Hitze und Emissionen wirken (Stichworte: Klimawandel, Dieselabgase).

Eine weitere Wirkung soll das “100-Bäume-Programm” haben: Zu einem lebenswerten Wohnviertel in der erweiterten Innenstadt gehören Plätze, Grünanlagen und Freiflächen, wo sich die Bewohner aufhalten, miteinander kommunizieren und sich einfach treffen können. Solche Orte sind wichtig für ein urbanes Leben in der Stadt. “Alle, die Verantwortung tragen, müssen aufpassen, dass nicht das letzte Grundstück zugebaut und die verdichtete Bebauung in der Stadt nicht übertrieben wird”, so Forster. Es gebe noch einige große alte Bäume in den Hinterhöfen, die gelte es zu schützen. Nikola sei bereits jetzt das mit Abstand bevölkerungsreichste Viertel der Stadt, mit den wenigsten Grünflächen innerhalb des Viertels. Auch sei es eines der verkehrsreichsten Quartiere. Deshalb, so Forster, sei das “100-Bäume-Programm” gerade jetzt ein wichtiger Baustein in der Weiterentwicklung des Nikolaviertels.





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