Zwischen Stricknadeln und Arbeit, Kinderzimmer und Politik: Beim SPD-Frauenfrühstück gibt’s viel zu besprechen

“Frauen zwischen Stricknadeln, Kinderzimmer, Arbeit und Politik” – so lautet die Überschrift des Frauenfrühstücks der Landshuter SPD am Sonntag, 12. März, von 10.30 bis 13 Uhr im Café des Mehrgenerationenhauses der AWO in der Ludmillastraße. Mit interessierten Gästen wollen die Sozialdemokratinnen Anja König und Patricia Steinberger über das Thema “Frauen in der Politik” diskutieren. Wie schaffen es Frauen, die voll im Leben stehen, auch noch Politik zu machen?

Zum Frühstück bringt jeder Gast etwas mit, für Kaffee und andere Getränke wird vor Ort gesorgt. Es dürfen/ sollen auch Handarbeiten mitgenommen werden, heißt es in der Einladung, denn auch beim Stricken, Häkeln oder Knüpfen könne politisiert werden. Kinder und Ehemänner sind herzlich willkommen. Anmeldungen werden erbeten unter anja.koenig@kabelmail.de oder unter Telefon 0152/ 53113535.

 





Kategorien: Aktuell, Politik

Kommentare

  1. Harald Dietl
    Harald Dietl 4 März, 2017, 20:28

    Strickläden erleben in letzter Zeit einen Boom. Strickläden bieten abends im Geschäft Strickkurse an, weil viele Frauen das Stricken neu- oder wiedererlernen wollen. Es werden Mützen, Schals, Socken und Jacken gestrickt. Mit Farben, Mustern werden individuelle Strickideen umgesetzt. Man ist unabhängig vom Modediktat.

    Selbst auf internationalen Modeschauen wird Gestricktes vermehrt zum Thema, auch für Männer werden wunderschöne Pullover aus Tweedgarn gezeigt.
    Überall wird heute gestrickt: In Parks, in Cafès, in Nachbarschaftshilfen oder eben beim Frauenfrühstück.

    Zum Stricken braucht es Koordinationsfähigkeit, es verbessert die Feinmotorik, hilft besser zu fokussieren, sich auf eine Aktivität zu konzentrieren, wirkt entspannend, hilft gegen Stress, wirkt therapeutisch. Stricken in Gesellschaft pflegt Freundschaften und festigt soziale Kontakte.

    Wenn die SPD ein Frauenfrühstück mit Stricken und Gesprächen über Politik veranstaltet, dann liegen sie voll im Trend. Es soll Männer geben, die dazu dämliche Kommentare schreiben und sogar in Gelächter ausbrechen.

    Interessant wäre noch zu erfahren, was die beiden anonymen Schreiber zur „Herdprämie“ der CSU zu sagen haben.

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  2. Ja, gell, ...Ic.
    Ja, gell, ...Ic. 4 März, 2017, 03:25

    dass man dieses antiquierte Stereotyp nicht einmal aus den doch sonst immer so fortschrittlichen Linksdenker- Köpfen bekommt.

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  3. Würde die CSU ...
    Würde die CSU ... 3 März, 2017, 10:59

    oder gar die AfD eine Einladung mit einem solchen Text veröffentlichen, würde die Welt anfangen zu brennen und jeder gegenderte, nachhaltige, glutenfreie und sozial gerechte Linksdenker würde den Mief eines “reaktionären, ewiggestrigen Frauenbildes” wittern.

    Mit lachenden Grüßen wünsche ich ein fröhliches Stricken und Häkeln!

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